Solidarität, Freundschaft im Wettkampf, Sportler vieler verschiedener Nationalitäten: Die Fußballturniere „Kicken gegen rechts“ und „Kicken für Frieden“, veranstaltet von „Nations of Bergkamen“ und dem städtischen Jugendamt, begeisterten Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Die Jugend zeigte, was in ihr steckt. Doch solche Highlights sind viel zu selten in unserer Stadt. Kein Kino, keine Disco, kaum Kneipen, nichts los. Und viel zu wenige Arbeits- und Ausbildungsplätze. Kein Wunder, kehren viele junge Menschen unter 25 Jahren Bergkamen den Rücken. Das muss sich ändern, Bergkamen muss attraktiver werden für die Jugend!
Ein erster Schritt wäre der Bau eines Jugendhauses. BergAUF fordert das seit Jahren immer wieder, es wurde aber nie geplant und verwirklicht, stieß bei der SPD-Verwaltung auf taube Ohren. Jetzt, so heißt es, soll auf dem Schuttgelände „Turmarkaden“ in der Stadtmitte gleich beim Busbahnhof ein Jugend- und Kulturzentrum entstehen. Allerdings müssen da auch ausreichend Sport-, Spiel- und Grünflächen Platz finden, nachdem das Gelände von den Trümmerhaufen geräumt ist. Wir sollten dafür kämpfen, dass es kein Wahlversprechen bleibt.
Achtung: Kommunalwahlen sind wichtig. Etwa 70 % der Dinge, die das tägliche Leben betreffen, werden auf kommunaler Ebene entschieden: Kita, Schulen, Schwimmbäder, Jugendhäuser, Wasser und Abwasser, Straßen und Wege, Nahverkehr, Müllabfuhr usw. Und ab 16 darf man wählen!









