Seit 1986 leben meine Frau und ich als „Exil-Schwaben“ in Bergkamen und wir wollen nicht „remigriert“ werden, nur weil unsere „urdeutschen“ Vorfahren im 19. Jahrhundert irgendwann auswanderten und nach dem 2. Weltkrieg als „Flüchtlinge“ wieder zurück kehrten.
Seit 2004 bin ich in der Bergkamener Kommunalpolitik aktiv. Erst als Fraktionsvor-sitzender von BergAUF, dann seit einem bewussten Generationswechsel 2018 als gewähltes Mitglied in verschiedenen Ausschüssen. Als erfahrener marxistischer Politologe, Mitbegründer der Umweltgewerkschaft und Mitautor des Buches „Katastrophenalarm“ , war mir der Umweltausschuss besonders wichtig. Heute bestätigen sich die Analysen des Buches in erschreckendem Tempo: Extremhitze, Dürren, Katastrophen aller Orten. „Alarm“ eben!
Ich kandidiere erneut für für das Bürgermeister-Amt und auch für BergAUF, weil ich den Spruch „Kein Geld da!“ satt habe. Und weil wirksamer Klima- und Umweltschutz in den Kommunen anfängt, aber natürlich hier längst nicht aufhört. Da hilft weder Leugnen noch „Abwarten“! Ein Bahnanschluss des ÖPNV wäre z.B. wichtig, damit mehr Menschen vom für uns teuren und umweltschädlichen Individualverkehr umsteigen könnten. Es ist vielleicht noch nicht zu spät, aber wir müssen uns anstrengen! Schließlich wollen wir die Erde nachfolgenden Generationen in einem lebenswerten Zustand hinterlassen! Dazu will ich beitragen und dabei als Bürgermeister vor allem die direkte demokratische Einflussnahme der Bevölkerung stärken.









