Stoppt die RAG!

Die Stadtverwaltung beharrt weiter auf ihrer Falschaussage, erst seit Ende der Kohleförderung müsse die RAG Grubenwasser abpumpen. Haben die Kumpels etwa unter Wasser gearbeitet? Dieser Unsinn soll als Begründung herhalten, auf Kosten des Steuerzahlers ein „Grubenwasserhebewerk“ der RAG schöner zu machen.
Das wird nur gebaut, weil die RAG das mit PCB belastete Grubenwasser weiter ansteigen lassen und Kosten sparen will.

Der 2023 gegründete überparteiliche „Arbeitskreis Grubenwasser – keine Bergbaugifte in die Natur“ lehnt das ab. Er fordert: Sofortiger Bau von modernsten Entgiftungsanlagen, ehe das mit dem Ultragift PCB belastete Wasser in die Lippe eingeleitet werden darf. Kein weiterer Anstieg des Grubenwassers auf über – 600 m N.N.

Die RAG – in Person von Herrn Grigo – dagegen behauptet: Die PCB-Konzentration sei so gering, dass man sie kaum nachweisen könnte.
Mit dieser Lüge fiel er in den Umweltausschüssen in Bergkamen und später in Werne glatt durch. Der Arbeitskreis widerlegte das glasklar anhand von Forschungsergebnissen, die nachweislich auch der RAG bekannt sind. Der weitere Anstieg des belasteten, sehr salzhaltigen Grubenwassers stellt eine Gefahr für die gesamte Wasserversorgung im Ruhrgebiet dar. BergAUF tritt dafür ein, dass auch nachfolgende Generationen sauberes Wasser haben!

Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist am
29. Mai 2024 um 18.30 Uhr im
Albert-Schweitzer-Haus, Schulstraße 8,
Bergkamen-Weddinghofen.


Demokratische Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen.
Besonders auch Jugendliche, die noch jahrzehntelang sauberes Wasser brauchen.

Gegen die Politik der verbrannten Erde! Die Ewigkeitslasten muss die RAG tragen!

Kommentare sind geschlossen.