Um jeden Arbeitsplatz kämpfen!

Wir brauchen mehr Ausbildung und Arbeitsplätze – nicht Billiglohn!

Trotz 5,15 Milliarden Euro Jahresgewinn der Bayer AG in 2023 will der Weltkonzern noch profitabler werden! Arbeitsplatzvernichtung und Auslagerungen in größerem Umfang werden vorbereitet. Auch in Bergkamen! Anstatt „BAYER-like“ abzuwarten „was da kommt“ wäre „Kämpfen wie bei Opel!“ eine bessere Wahl. Die Opelaner haben 2004 mit ihrem selbständigen Streik für zehn Jahre den Erhalt der meisten Arbeitsplätze im Bochumer Werk erkämpft. Wenn nun bei BAYER an „Sozialplänen“ gebastelt wird, fehlen alle wegfallenden Arbeitsplätze der Jugend, das ist nicht „sozialverträglich“ sondern zukunftsfeindlich!


Auch die RAG-Stiftung mit ihren Milliarden Euro Vermögen ist in der Pflicht: Die Rückkehr zu einer qualifizierten Wasserhaltung auf Haus Aden ist für den Trinkwasserschutz dringend nötig. Ebenso der Bau von PCB-Eliminierungsanlagen an allen Grubenwasser-Einleitungsstellen im Ruhrgebiet. Da könnten hunderte Kolleg*innen Arbeit finden. Und wenn nun Lindner (FDP) fast unisono mit der halb-faschistischen AfD tönt, „Arbeit muss sich wieder lohnen“, dann kann man nur sagen: Ja, das ist aber nur dann der Fall, wenn die Einkommen hoch genug sind und man als Familie davon ein gutes Auskommen hat. Dafür gilt es zu kämpfen.


Ebenso gegen jegliche Einschränkungen, Kürzungen und Schikanen beim Bezug von Bürgergeld. Denn das würde nur die Armut verstärken und den Druck, auch für Hungerlöhne zu arbeiten! Im Kampf um den Erhalt und die Schaffung neuer, „lohnender“ Arbeitsplätze müssen heute die Belegschaften über Konzern- und Ländergrenzen hinweg zusammenhalten. In diesem Sinne unterstützte BergAUF die „3. Internationale Bergarbeiterkonferenz 2023“ in Thüringen. In ihrer Abschlusserklärung (s. QR-Code) hat sie beschlossen: „Kein Kampf darf mehr alleine stehen!“

Konzernweiter Aktionstag der BOSCH-Belegschaft am 20. März in Stuttgart mit 10 000 Teilnehmern gegen Abbau von 7200 Arbeitsplätzen

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